Trainingslager

Summer Judo Rocks 2017 – 10 Jahre Jubiläums Camp in Finnland

10.-14.7.2017

Artjärvi/Finnland

 

Diesmal haben ein volles Duzend JONEDO Judoka beim Lager teilgenommen. Martin und Michael haben sich vorab Helsinki angesehen, Mika ist mit Familie im eigenen Auto nach Finnland gefahren, Claudia flog von Deutschland zu unserem Treffpunkt am Flughafen Helsinki und Michael, Juliane, Fiona und Amelie waren mit Kimi und Jouni im gleichen Flieger. Einmal zusammengesammelt ging es dann mit Kleinbus  zum Camp. Wir waren rund 300 aktive Judoka die sich in Artjärvi schon zum 10 mal zu diesem Internationalen Judo Camp getroffen haben.

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Cheftrainer des Camps war heuer Raviv Raufman aus Israel. Auch wenn die Spanier dieses Jahr aus Termingründen gefehlt haben, tummelten sich neben Finnen und Österreicher auch Teilnehmer aus Schweden, Estonien, Russland, Israel und Zypern auf der Tatami. Rund ein Drittel der Teilnehmer waren Ausländer die die finnische Landidylle genossen.

Das Wetter war für das Training optimal. Wer einen Beachurlaub geplant hätte, wäre enttäuscht gewesen aber zum baden war der See warm genug.

 

Die JONEDO Teilnehmer hatten einen Room Austria in der Schule und daher kurze Wege zum Speisesaal, wo es neben Frühstück, Mittag und Abendessen auch noch Nachmittag- und Abendjause gab. Insgesamt zauberte das freiwillige Küchenpersonal über 7000 Portionen während des Camps, in einer Küche die für weniger als 100 Portionen am Tag ausgelegt ist. Möglich war das natürlich nur durch das hochmotivierte Team, das von 5 Uhr morgens bis 22 am Abend durchgehend schuftete.

 

Das Organisationsteam des Orimattilan Judoseura hat nicht nur von den Camp Teilnehmern ein großes Lob bekommen, das Camp war sogar YLE („Finnischer ORF“) TV einen Bericht wert und auch lokale Zeitungen berichteten von den schon 10 Jahre andauernden Judowunder in Orimattila. Ein kleiner Verein schafft also auch große Aufgaben wenn alle zusammenhalten.

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Für nächstes Jahr planen die Organisatoren einen Judo Mannschafts-Wettbewerb um neue Impulse und Erlebnisse zu garantieren. Ständige Entwicklung ist auch wichtig, da die meisten Besucher schon mehrmals am Camp waren.  Zu beobachten war, dass das Zeltlager von Jahr zu Jahr wächst. Somit hat man ein eigenes Dach über dem Kopf statt einer Großraum-Unterkunft.

 

Unser Young-and-JONEDO Stars Juliane, Fiona und Michael waren auch schon öfter am Camp. Auch wenn Michael wegen unglücklichen Skateboard Unfall ein halbes Jahr auf Judo verzichten hat müssen und nur knapp vor den Camp ein Judo Comeback geschafft hat, ließ er es sich nicht nehmen am Camp teilzunehmen. Juliane und Fiona sind beide keine Wettkämpferinnen aber scheuten die Herausforderungen beim Randori (Übungskampf) mit den Leistungssportlerinnen nicht. So wie in Judo üblich, die Intensität der Kämpfe bestimmen beide, so das es jeder überlebt. Somit waren die Randori „mega anstrengend“ aber verletzungsfrei. Als sanftes Vernichten könnte man manche Begegnungen bezeichnen. Müde aber jedes Mal gut gelaunt kämpften sich unsere Mädels durch das ganze Camp - dafür kann ich nur ein Lob aussprechen.

 

Auch JONEDO CAMP Neulinge – Rohrwassergasse Neo-Trainer Martin und Sohn Michael - waren von der Angebot auf der Matte angetan und während sich über hundert Paare im Randori bemühten, dröhnte aus den Lautsprechern teilweise die neuste Club Musik aus Tel Aviv. Der Beat motivierte und jeder der auf der Matte kämpfte gab wirklich alles.

Die jüngsten Teilnehmer trainierten wie gewohnt mit Jouni und dabei waren auch JONEDO Camp Neulinge Amelie und Sophia von Donau City. Die Eltern gaben nach dem Camp erstaunt zu, dass sie es nie gedacht hätten, dass das Camp so ein „Riesen Ding“ ist und das ihr  Nachwuchs es problemlos meisterte. Man muss den Kids eben ein Chance geben sich zu behaupten und etwas erleben.

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Unsere Kids und Teens fielen wieder durch gutes Benehmen und ordentliche Manieren positiv auf und so nahm ich diese Beobachtungen und Lob von anderen Trainern und Organisatoren gerne an. Es gab auch Jugendliche die weit gereist waren um Manieren zu lernen.

 

Neben Judo gab es Rodeo reiten mit dem Mechanischen Bullen, Crazy Judoka Team Bewerb, Würstel grillen, Kanu fahren, Schwimmen, Fußball, Lager Olympiade, Latein Dancing, Stamina (Zirkeltraining) und natürlich Technik und Randori beim täglich stundenlangen Judo- Training. Ein gut überlegtes aber nicht zu voll gestopftes Programm, das auch für geselliges Beisammensein und „Chillaxen“ Zeit übrig ließ und somit wurden einige Internationale Kontakte unter den Teilnehmern geknüpft.

 

Auf der Facebook Seite des Veranstalters gibt es reichlich Fotos und Video Clips vom heurigen und auch früheren Camps. Ich würde es auch den jüngeren JONEDO Judoka nicht vorenthalten: Sonntagvormittag wegfliegen und bereits Freitagabend wieder in eigenen Bett schlafen, halte ich für jedes JONEDO Mitglied, das ein bisschen Abenteuerlust hat, zumutbar und mehr als empfehlenswert. Viele der älteren Judoka am Camp haben mit Jouni in der ersten Gruppe angefangen und dass die Kinder auch als Jugendliche immer noch gerne zum Summer JUDO Rocks kommen, spricht für eine besondere Atmosphäre, die vielen Altersklassen richtig gut tut.

 

So wie wir uns zum Camp aus allen Richtungen zusammen gefunden haben, trennten sich unsere Wege bereits im Orimattila. Kimi und ich sowie Mika mit seiner Familie, Sophia und Amelie brachen alle zu einem „kesämökki“ auf, einer finnischen Institution, ein Sommer Haus irgendwo am Land beim einer der 200 000 Seen des Landes. Daher übernahm Martin den Reiseleiter-Posten für den Rückflug mit den JONEDO Youngstars Fiona, Juliane, Michael und Michael.

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Ich und Kimi sind nächstes Mal auch wieder dabei und ich hoffe dass es viele JONEDO Judoka auch tun. Aber Achtung! Meistens ist das Camp bereits im Februar – März ausverkauft da es „nur“ 300 Plätze gibt. Also Save the Date: SJR 2018 camp 8. - 13.7.2018

 

Unsere Fotos findest du hier: Summer Judo Rocks 2017 Foto Gallery 

Danke für die Fotos für Martin Konrad, Orimattilan Judoseura, Sami Erjansalo sowie Kimi und Jouni Hietasola.

 

Weiter Fotos und Videos unter:

https://orimattilanjudoseura.sporttisaitti.com/tapahtumat/sjr-2017-camp/

https://www.facebook.com/pg/Summer-Judo-Rocks-124999747639096/photos/

 

Schönen Sommer!

 

P.S. Camp Feeling kann man mit Jouni auch in Wien „üben“. In KW 9 – letzte Ferien Woche von Montag 28.8. bis Freitag 1.9. - leitet Jouni den Selbstverteidigungscamp in der Siemens Anlage Heinrich v. Buolgasse 3, 1210 Wien.

Info & Anmeldung: http://feriensportschule.at/feriencamps-2017/

Flyer Sommercamps: FSS_Flyer_Sommer2017_RZ.pdf

 

 

 

 

 

 

Judo Summer Rocks 2016 in Artjärvi/Finnland -
ein Trainingslager wie ein echtes Rock Festival
4.- 8.7.2016

 

300 Judoka aus aller Welt

Headcoach David Soriano (Club Gymvalles) aus Spanien leitete das international gut besuchte Trainingslager in Artjärvi an. Unterstützt wurde er durch seine russischen Ko-Trainer Boris (Wyborg Judo Favorit) und Vladimir. Zu den spanischen und russischen Judokas gesellten sich auch ein Sportlerteam aus Estland (Ookami Judo Club) und erstmals auch aus Israel (Trainer Raviv Raufman). Die große Sportler-Gruppe aus  Finnland wurde durch einige junge finnische Athleten verstärkt, die am Wochenende zuvor bei der Junioren EM in Vantaa Helsinki gekämpft hatten.

JONEDO rocks in Randori

Budoclub JONEDO war heuer mit einigen Camp-Neulingen (Benny, Moritz, Fiona, Juliane aus der Donaucity) und den Routiniers Michael und Claudia (beide zum vierten Mal) vertreten. Trainer Jouni (sechste Teilnahme) war heuer verletzungsbedingt in einer sehr gewöhnungsbedürftigen Position und agierte als Ko-Trainer der kleinen Gruppe und Übersetzer für die erste und zweite Gruppe.

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Alle JONEDO Judoka testeten mit den internationalen Trainingspartnern fleißig beim Randori-Training ihre Grenzen, und das verletzungsfrei bis am Schluss. Juliane konnte sich sogar mit der israelischen Nummer 1 in der Gewichtsklasse bis 60 kg, Alon Rahima, messen. Das ist übrigens in Judo normal. In vielen anderen Sportarten kommen die Hobbysportler mit den Stars nie in Berührung, in Judo kann man sie am eigenen Leib „ausprobieren“.

Japanischer Meister, israelischer Seoi-Nage und finnische Olympia Judoka

Der israelische Trainer Raviv Raufmann präsentierte Techniken, mit denen seine Schüler weltweit Erfolge gefeiert haben, wie z.B. den „verkehrt“ eingedrehten Morote-Seoi-Nage oder Variationen zum Sode-Tsuri-Komi-Goshi. Der mitgereiste israelische Junioren Kader demonstrierte diese Techniken in Perfektion - kein Wunder – aus ihrem Club stammen gleich mehrere Olympia Teilnehmer in Rio.

Weiteres Olympiafeeling steuerten drei finnische Judoka bei: Valtteri Jokinen und Jaana Sundberg (Teilnahme in London), sie stammen aus Jounis ehemaligen Verein; sowie Johanna Ylinen, die auf der Olympiatatami in Peking ihren großen Auftritt hatte.

Das Geschehen auf der Matte beobachtete auch der 70-jährige Sensei Tetsuji Sato. Der Japaner hat die Entwicklung des Judo in Finnland seit 40 Jahren mitgeprägt. Er war vom Trainingseifer der JONEDO Judoka tief beeindruckt, ebenso fand er das JONEDO-Logo äußerst treffend. Ein weiteres schönes Erlebnis - Gruppenfoto und Autogramme inklusive.

 

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Rock- & Rodeofestival: Schlammschlacht und Bullen-Reiten

Das traditionelle Fußballturnier wurde aufgrund des Dauerregens eine regelrechte Schlammschlacht. FC Ukemi (dem Jouni diesmal zwangsweise als Team Manager vorstand) blieb weiterhin ungeschlagen, auch dank der spanischen „Legionäre“. Während die Schwimmer zwar täglich aber in geringer Gruppenstärke ihre Runden im See zogen, erwies sich das Bullenreiten am mechanischen Rodeo Bullen als wahrer Publikumshit.  

2017 wird weitergerockt

Eine wahre Meisterleistung war wieder die Organisation des Camps durch die vielen freiwilligen Helfer des Veranstalter-Clubs Orimattilan Judoseura. Der Verein ist organisiert seit vielen Jahren auch professionelle Wettkämpfe (Skandinavische Meisterschaft, Baltic Sea Open) und engagiert sich in der Jugendarbeit. Und das mit Erfolg: Die finnische Nationalmannschaft wird immer mehr zum Ormattila „Vereins Kader“.

Das heißt für uns – wir werden auch nächstes Jahr wieder perfekt organisierte, harte aber herzliche Trainingsbedingungen in Orimattila vorfinden. Das nächste Camp ist von 10. bis 14.7.2017 schon terminlich fixiert. Ich werde wieder dabei sein und hoffe, das auch einige JONEDO Judoka das Camp Erlebnis wieder mit mir teilen.

Jouni

Kiitos - Gracias - Thank you - תודה - Aitäh - спасибо - Danke - σας ευχαριστώ - Gràcies  

see you next year at 10. - 14.7.2017

 

 

Fotos unserer Sommercamps findest du in unserer Fotogallerie...

 

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JONEDO summerjudorocks finnland 2015-249 

 

JONEDO Sommercamp Zypern 2015-151

 

>> Jounis Reisebericht vom Sommercamp in Zypern 2015

>> Jounis Reisebericht vom "Summer Judo Rocks 2015" 

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Fotos und Videos vom Lager 2014 gibt es unter diesen Links:

 

> JONEDO-Galerie "Summer Judo Rocks 2014" 

> Facebookseite "Summer Judo Rocks" 

> Google+ Fotoalbum "Summer Judo Rocks"

> Youtube-Kanal "Summer Judo Rocks"

 

 

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